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	<title>Ole Jungclaussen</title>
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		<title>Besoffene-Party-Fotos</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 21:20:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[datenschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn es erstmal von allen Besoffene-Party-Fotos im Netz gibt, dann spielen Besoffene-Party-Fotos auch keine Rolle mehr&#8230; &#8220;Puritanism is often defined as the haunting fear that someone, somewhere, may be happy&#8221; Quelle Irgendwann wird irgendjemand, von dem es ziemlich viele Besoffene-Party-Fotos gibt (weil er oft und heftig auf vielen Partys trank), sich auf eine &#8211; natürlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es erstmal von allen Besoffene-Party-Fotos im Netz gibt, dann spielen Besoffene-Party-Fotos auch keine Rolle mehr&#8230;</p>
<p>&#8220;Puritanism is often defined as the haunting fear that someone, somewhere, may be happy&#8221;<br />
<a href="http://www.ichwerdeeinberliner.com/57-the-mitte-man">Quelle </a></p>
<p>Irgendwann wird irgendjemand, von dem es ziemlich viele Besoffene-Party-Fotos gibt (weil er oft und heftig auf vielen Partys trank), sich auf eine &#8211; natürlich virtuelle &#8211; Seifenkiste stellen und Saufen im allgemeinen und Partys im besonderen für sündhaft unethisch und verwerflich erklären (nennen wir ihn Augustinus). Er wird viele Anhänger finden, die entweder, wie er, aus einem Kater heraus versoffene Partys nunmehr ablehnen, oder sie schon immer hassten, weil sie nie auf welche eingeladen worden waren. Da jetzt auch noch &#8211; wahlweise &#8211; eine Wirtschaftskrise, eine Naturkatastrophe oder eine Boulevardzeitung dazutritt, bekommt Augustinus die moralische Vorherrschaft und es beginnt die Überzeugungarbeit an, die Bedrängnis von und zuletzt die Verfolgung aller jener, von denen es Besoffene-Party-Fotos im Netz gibt und die sich nicht Augustinus&#8217; neuer Ordung unterordnen mögen. Früher war so was etwas schwieriger, weil man ja nicht überall, jederzeit und für jeden die beweiskräftige Dokumentation für ein vorher akzeptiertes, aber nunmehr verwerfliches Verhalten abrufen konnte. Jetzt schon. Dumm.</p>
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		<title>E-Book Reader: Cybook Opus</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 14:58:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einigen Wochen nenne ich ein Cybook Opus von Bookeen mein eigen und habe mich inzwischen durch einige Romane von Jules Verne, Frederick Marryat und Mark Twain gelesen. Insgesamt komme ich als Leseratte zu dem Ergebnis, dass ein echtes Papierbuch zwar der höchste aller Genüsse bleibt &#8211; ein, wie das Cybook Opus, gut gemachtes E-Book [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Wochen nenne ich ein <em>Cybook Opus</em> von <a title="www.bookeen.com" href="http://www.bookeen.com">Bookeen</a> mein eigen und habe mich inzwischen durch einige Romane von <a title="wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jules_Verne">Jules Verne</a>, <a title="wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frederick_Marryat">Frederick Marryat</a> und <a title="wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Twain">Mark Twain</a> gelesen. Insgesamt komme ich als Leseratte zu dem Ergebnis, dass ein echtes Papierbuch zwar der höchste aller Genüsse bleibt &#8211; ein, wie das <em>Cybook Opus</em>, gut gemachtes E-Book Lesegerät aber eine mehr als akzeptable Alternative ist, wenn es z.B. um Lesestoff geht, der als Buch nur schwer oder gar nicht mehr zu bekommen ist.</p>
<p>Positiv: Das Gerät ist angenehm klein, das Bildschirm aber groß genug. Der Kontrast ist, wie bei <em>electronic ink</em> nicht anders zu erwarten, hervorragend und lässt Lesen auch bei nicht ganz so optimalen Umgebungslicht zu. Das Umblättern geht schnell genug, an das kurze Invertieren gewöhnt man sich. Das Gerät ist auf Lesen optimiert und kann (ausser Bilder anzeigen) nichts. Kein Schnickschnack. Der Akku hält dementsprechend ewig: Nach 6 Stunden Lesen steht die Ladeanzeige bei 99%. Bei 900MB freiem Speicher passt mehr drauf, als man selbst bei einem halbjährigen Sabbatical bewältigen kann.</p>
<p>Negativ: Der Rahmen des Bildschirms wirft, je nachdem wo die Lampe steht, einen schmalen Schatten auf den Bildschirm (man kann das aber beim Formatieren der E-Books berücksichtigen und einen <em>margin</em> von 0.2em definieren). Das Einschalten dauert 17 Sekunden (also eine gefühlte Ewigkeit). Nach dem Einschalten findet man sich nur in der Bücherliste auf dem zuletzt gelesenen Buch &#8211; um also endlich da weiterlesen zu können, wo man aufgehört hatte, sind weitere Aktionen und Wartezeiten nötig.</p>
<p>Ärgerlich: Auf der Packung steht, dass das Gerät die Formate <a title="http://en.wikipedia.org/wiki/EPUB" href="http://en.wikipedia.org/wiki/EPUB">epub</a>, pdf, prc (PalmOS), HTML, und txt darstellen könne. Allerdings kann das Gerät frisch aus der Packung nur epub und pdf. Die Formate prc (PalmOS), HTML, und txt sind mit dem extrem kleingedruckten Hinweis versehen, dass man dafür eine Aktualisierung der Firmware benötige. Dieses bekommt man auf der Webseite des Herstellers &#8211; aber nur gegen Registrierung. Dann die zweite Überraschung: Installieren kann man die Firmware nur über eine (natürlich separat zu erwerbende) Micro-SD Karte. Dann die dritte Überraschung: Man muss sich entscheiden, ob man <em>entweder</em> epub, pdf, fb2, HTML und txt <em>oder</em> pdf, prc, HTML und Text lesen will und dann die entsprechende Firmware-Variante (1.5 oder 2.0) aufspielen: epub <em>und</em> prc geht grundsätzlich nicht gleichzeitig. Ich habe es ganz gelassen: Ohne Firmware-Update kann das <em>Cybook Opus</em> epub und mir reicht das.</p>
<p>Als Fazit gilt aber: Das <em>Cybook Opus</em> ist ein gut gemachtes Gerät, welches sich auf das Wesentliche konzentriert und das gut umsetzt.</p>
<p>Zum Stoff: Genügend gemeinfreie Lektüre findet man bei wikisource und dem <a title="www.gutenberg.org" href="http://www.gutenberg.org">Projekt Gutenberg</a>. In letzterem sogar im <a title="http://en.wikipedia.org/wiki/EPUB" href="http://en.wikipedia.org/wiki/EPUB">epub</a> Format. Auch an anderen Quellen findet man gemeinfreie Texte, aber da muss man oft aufpassen, denn manchmal sind sie trotz Gemeinfreiheit mit <a title="de.wikipedia.org" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Rechteverwaltung">DRM</a> versehen. Und auch noch etwas anderes ist zu beachten: In den USA werden Werke 70 Jahre nach Publikation gemeinfrei, in Deutschland erst 70 Jahre <em>nach dem Tod des Autors</em>!</p>
<p>Leider führt an weniger oder mehr Formatierungsarbeit vor dem Lesen kein Weg vorbei: Die Texte von wikisource muss man überhaupt erst einmal ins epub Format bringen, die E-Books vom Projekt  Gutenberg sind eigentlich nie wirklich sauber formatiert. Dabei ist der E-Book-Editor <a title="http://code.google.com/p/sigil/" href="http://code.google.com/p/sigil/">Sigil</a> eine grosse Hilfe. Das Programm ist  zwar erst in der Version 0.1.8, aber durchaus schon brauchbar. Schwierig dabei ist nur, beim Formatieren den Text (und besonders den letzten Satz) nicht zu <em>lesen</em>. Für die Umwandlung von pdf und anderen Formaten nach epub ist <a title="calibre-ebook.com" href="http://calibre-ebook.com">Calibre</a> eine grosse Hilfe (eigentlich ist Calibre ein E-Book-Manager und kann auch schon in der Version 0.6.33 sehr viel mehr).</p>
<p>Ich finde es richtig klasse, auf dem Sofa liegend alte und alte obskure Autoren auf modernster Technik zu lesen. Mein latent schlechtes Gewissen gegenüber Antiquaren beruhigte sich bei den Preisen, die sich eher an Sammler als an <em>Leser</em> richten &#8211; und wenn ein kleiner Verlag wie <a title="Homepage" href="http://www.matthes-seitz-berlin.de">Matthes &amp; Seitz</a> die <a title="wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ars%C3%A8ne_Lupin">Arsène Lupin </a>Romane von <a title="fr.wikipedia.org" href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Maurice_Leblanc">Maurice Leblanc</a> neu auflegt, gebunden und mit schönen Illustrationen, stehen sie ganz schnell in meinem Regal&#8230;</p>
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		<title>Prenzl&#8217;berger Kommunikation II</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 16:59:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik und Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst fiel mir der Zettel am Fahrrad auf, dann die Tatsache, dass das Rad mit 2 Schlössern angekettet war: Also ging ich näher ran: Ach, wie gerne wüßte ich, wie die Geschichte weiter geht&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst fiel mir der Zettel am Fahrrad auf, dann die Tatsache, dass das Rad mit 2 Schlössern angekettet war:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-86 aligncenter" title="Fahrradklau_Bild" src="http://www.jungclaussen.com/blog-oj/wp-content/uploads/2009/07/Fahrradklau_Bild.png" alt="Fahrradklau_Bild" width="288" height="352" /></p>
<p>Also ging ich näher ran:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-87 aligncenter" title="Fahrradklau_Text" src="http://www.jungclaussen.com/blog-oj/wp-content/uploads/2009/07/Fahrradklau_Text.png" alt="Fahrradklau_Text" width="288" height="384" /></p>
<p>Ach, wie gerne wüßte ich, wie die Geschichte weiter geht&#8230;</p>
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		<title>Prenzl&#8217;berger Kommunikation</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 13:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik und Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwann am Wochenende hatte jemand (vermutlich namens &#8220;Oliver&#8221;) jeden einzelnen Laternen- und Ampelmast auf der Stargarder Straße zwischen Pappelallee und Greifenhagner Straße mehrfach mit diesem Ruf an Laura beklebt: Was ist am Wochenende passiert? Wo? Was hat das &#8220;++Schoeneberg++&#8221; zu bedeuten? Warum nur auf den 200 Metern zwischen Greifenhagener und Pappel? Warum hat Laura offenbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Irgendwann am Wochenende hatte jemand (vermutlich namens &#8220;Oliver&#8221;) <em>jeden einzelnen</em> Laternen- und Ampelmast auf der Stargarder Straße zwischen Pappelallee und Greifenhagner Straße <em>mehrfach</em> mit diesem Ruf an Laura beklebt:</p>
<p style="text-align: center;">
<img class="size-full wp-image-80 aligncenter" title="oliver_an_laura" src="http://www.jungclaussen.com/blog-oj/wp-content/uploads/2009/06/oliversuchtlaura.jpg" alt="oliver_an_laura" width="288" height="352" /></p>
<p style="text-align: left;">Was ist am Wochenende passiert? Wo? Was hat das &#8220;++Schoeneberg++&#8221; zu bedeuten? Warum nur auf den 200 Metern zwischen Greifenhagener und Pappel? Warum hat Laura offenbar Olivers Telefonnummer, aber er ihre nicht? Und warum ist das &#8220;SEE&#8221; in Großbuchstaben? Hatten sie vorher nur telefoniert (mit underdrückter Nummer, natürlich)? Sie nur geschrieben (Papierbrief ohne Absender)? Darkroom möglicherweise? Was immer es war, für Oliver muss es ziemlich beeindruckend gewesen sein&#8230;</p>
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		<title>Geh&#8217; weg und komm nie wieder!</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 08:12:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Zwei-Browser-Prinzip: Für alle Recherchen ein verammelter Erstbrowser (keine Plugins, kein Javascript, keine Popups, keine automatische Weiterleitung) und für bekannte, als vertrauenswürdig erachtete Seiten der Zweitbrowser (Javascript, aber keine Popups). Wird leider oft zum Drei-Browser-Prinzip, weil es immer noch Webauftritte gibt, die nur mit dem Internet Explorer funktionieren. Also mit dem Erstbrowser auf die Seite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Zwei-Browser-Prinzip: Für alle Recherchen ein verammelter Erstbrowser (keine Plugins, kein Javascript, keine Popups, keine automatische Weiterleitung) und für bekannte, als vertrauenswürdig erachtete Seiten der Zweitbrowser (Javascript, aber keine Popups). Wird leider oft zum Drei-Browser-Prinzip, weil es immer noch Webauftritte gibt, die nur mit dem Internet Explorer funktionieren.</p>
<p>Also mit dem Erstbrowser auf die Seite XYZ: Man sieht den Firmennamen und den Hinweis, man möge doch bitte Javascript einschalten. Mehr nicht. Na gut, weil es in diesem Falle wichtig ist, mit dem Zweitbrowser: Man sieht den Firmennamen. Mehr nicht. Der Zweitbrowser weist darauf hin, dass er ein Popup unterdrückt hat. Na gut, weil es in diesem Falle vielleicht wichtig sein könnte, der Domain die Erlaubnis erteilt, ein Popup zu öffnen. Neu laden. Es öffnet sich ein Popup über den gesamten(!) Bildschirm. Ausser dem Text &#8220;Bitte warten&#8230; &#8221; ist es völlig leer. Der Zweitbrowser weist darauf hin, dass zusätzliche Plugins notwendig seien&#8230;. Nach ein Weile erscheint im Popup der Hinweis &#8220;Leider fehlt Ihrem Browser die benötigte Option (Flash) um unsere Seiten betrachten zu können.&#8221;</p>
<p>Es war nicht wichtig.</p>
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		<title>Internet Explorer 8 beta 2</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 22:57:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[ie8]]></category>
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		<description><![CDATA[Zugegeben: Es ist eine Beta. Zugegeben: Microsoft will endlich Web-Standards umsetzen. Zugegeben: Microsoft will endlich, endlich damit aufhören, alles irgendwie leicht aber nervig anders zu machen als der Rest der Welt. Das ist gut. Das ist löblich. Das ist geradezu ein nicht mehr erhofftes Wunder. Es gibt mir Hoffnung, grosse Hoffung. Amerika hat Obama zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Zugegeben</em>: Es ist eine Beta. <em>Zugegeben</em>: Microsoft will endlich Web-Standards umsetzen. <em>Zugegeben</em>: Microsoft will endlich, endlich damit aufhören, alles irgendwie leicht aber nervig anders zu machen als der Rest der Welt. Das ist gut. Das ist löblich. Das ist geradezu ein nicht mehr erhofftes <em>Wunder</em>. Es gibt mir Hoffnung, grosse Hoffung. Amerika hat Obama zum Präsidenten gewählt, Microsoft beginnt, Standards umzusetzen. <strong><em>Wow</em></strong>!</p>
<p>Dabei passieren Fehler. Ganz klar. Wenn man nicht daran gewöhnt ist, kann sowas passieren. Man kann über das Ziel hinausschiessen. Und dann passieren manchmal komische Dinge. Hier ein Beispiel: Das &lt;nobr&gt; Tag in HTML ist nie als Standard definiert worden. Man sollte es nicht verwenden. Ganz klar. Aber es war immer die <em>einzige</em> Möglichkeit, den Internet Explorer (4, 5, 5.1, 5.5, 6, 7) daran zu hindern, völlig irrsinnige Umbrüche zu <a title="Artikel über nobr" href="http://www.cs.tut.fi/~jkorpela/html/nobr.html" target="_blank">fabrizieren</a>. Und die ie8 beta2 veranstaltet damit jetzt was völlig Überraschendes: Wenn in einer Tabellenzelle (&lt;td&gt;&#8230;&lt;/td&gt;) ein &lt;nobr&gt;&#8230;&lt;/nobr&gt; vorkommt, wird es erstens ignoriert (völlig richtig, ok, d&#8217;accord, bueno), aber zweitens schliesst ie8 beta2 die Tabelle nach dieser Zelle und beginnt eine neue (so als würde statt &#8220;&lt;/nobr&gt;&#8221; dort  &#8220;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;table&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&#8221; stehen).</p>
<p>Faszinierend. Aber es ist ja erst die beta2. Warten wir mal ab.</p>
<p><strong>Aktualisierung</strong>: Zum einen tritt es auch bei der nun offiziell freigegebenen Version auf. Zum anderen muss ich mich etwas korrigieren: Dieses Verhalten tritt nur bei verschachtelten Tabellen auf und dann auch nur, wenn die innere Tabelle von &lt;nobr&gt; umfasst ist.</p>
<pre style="margin-left:20px;font-size:10pt;">
&lt;table&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;
<b>&lt;nobr&gt;</b>Text
&lt;table&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Zelle 1-1&lt;/td&gt;&lt;td&gt;<b>&lt;nobr&gt;</b>Zelle 1-2<b>&lt;/nobr&gt;</b>&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Zelle 2-1&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Zelle 2-2&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;
Text<b>&lt;/nobr&gt;</b>
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;
</pre>
<p>Meines Erachtens ist das nur halbwegs entschuldbar: Zugegeben, wer solchen Code baut, ist selbst schuld. Andererseits bekommt der Parser bei dieser Konstruktion offenbar noch nicht einmal die grundlegende Verschachtelung von Tags ordentlich hin&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>PalmOs ist tot &#8211; lang lebe PalmOs!</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 14:51:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[PalmOs]]></category>
		<category><![CDATA[sdhc]]></category>

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		<description><![CDATA[Palm hat PalmOs aufgegeben. Von Access , dem neuen Besitzer von PalmOs hört man auch schon lange nichts mehr&#8230; PalmOs ist offenbar tot &#8211; zumindest auf der Anbieterseite. Aber die Anwender sehen dass offenbar anders. Es gibt nicht wenige, die &#8211; wie ich -  Smartphones für einen frustrierenden Kompromiss halten (als Organizer immer zu klein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="palm.com" href="http://www.palm.com" target="_blank">Palm</a> hat PalmOs aufgegeben. Von <a href="http://www.access-company.com" target="_blank">Access</a> , dem neuen Besitzer von PalmOs hört man auch schon lange nichts mehr&#8230; PalmOs ist offenbar tot &#8211; zumindest auf der Anbieterseite. Aber die Anwender sehen dass offenbar anders. Es gibt nicht wenige, die &#8211; wie ich -  Smartphones für einen frustrierenden Kompromiss halten (als Organizer immer zu klein, als Handy immer zu groß &#8211; und nach jedem Gespräch die Backenfettschmiere vom Display wischen zu müssen, ist auch nicht so toll) und es viel angenehmer finden, zwei jeweils optimale Geräte mit sich zu tragen.</p>
<p>Den neuesten Hinweis darauf, dass PalmOs immer noch viele begeisterte Anhänger hat, fand ich letzte Woche: In einem Forum wurde im März 2008 müde darüber lamentiert, dass PalmOS-Geräte nur SD Karten unterstützen (max 2GB), aber nicht SDHC Karten (aktuell bis 32GB). Dann bot einer namens Dmitry folgendes an: Wenn ihm 100 Leute zusichern, dass sie ihm jeweils $20 zahlen, dann würde er sich hinsetzen und einen SDHC-Treiber für PalmOS schreiben&#8230;</p>
<p>Zwei Minuten später wurde er überrollt (die Lektüre des <a title="yess yess please yes" href="http://www.1src.com/forums/showthread.php?t=142679" target="_blank">Threads</a> ist sehr vergnüglich): Die Zusagen reichten von &#8220;<em>yess yess please yes</em>&#8221; bis zum Vorschlag, Dmitry eine Statue zu errichten. Manche boten $30, manche $40, manchen wollten gleich im voraus zahlen. Nach 3 Stunden hatte er 10 Zusagen, nach 6 Stunden hatte er 20, am Ende des zweiten Tages waren die hundert voll.</p>
<p>Am <a href="http://www.1src.com/forums/showthread.php?t=142679&amp;page=20&amp;pp=15" target="_blank">16. April</a> schlug die Welle über seinem Kopf zusammen: &#8220;<em>If One More Person Emails Me Asking When I Will Finish, I Will Abandon This Project! I Am Tired Of Answering 200 Emails A Day Saying That I Will Finish When I Finish! You Have Been Warned!</em>&#8221; Noch später verlangte (und bekam) er $35 für die Betatest-Version(!), weil er jemanden für die Verwaltung der Lizenzschlüssel hatte einstellen müssen.</p>
<p>Am 18. September war es dann soweit: <a href="http://palmsdhc.blogspot.com/" target="_blank">PowerSDHC</a> wurde für $20.95 freigegeben. Der <a href="http://www.1src.com/forums/showthread.php?t=142679&amp;page=135&amp;pp=15" target="_blank">Thread</a> im Forum hatte bereits um die 2000 Beiträge.</p>
<p>Auch ich habe mir PowerSDHC und eine 16GB SDHC Karte gekauft. Jetzt habe ich die <a href="http://pinguinburg.de/wpmp" target="_blank">Nur-Text-Wikipedia</a> in deutsch (1,2GB) und englisch (4,9GB) auf meinem PalmTX &#8211; und noch fast 10GB Platz für&#8230;, für&#8230;, ja wofür eigentlich?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Herzlichen Glückwunsch zum 18.</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jan 2009 17:03:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Cherry G80 1000]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwann Anfang 1991 kam sie zu mir, meine 102-Tasten Cherry G80-1000 HCD/07.  Sie hat alle und alles überlebt: viele Computer, einige Monitore und unzählige Mäuse &#8211; von diversem Dreck, Flüssigkeiten und Stürzen ganz zu schweigen. Sie war sogar dreimal in Paris. Alles, was ich je gekodet habe, ist durch sie hindurchgegangen. Vor sieben Jahren verlor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwann Anfang 1991 kam sie zu mir, meine 102-Tasten Cherry G80-1000 HCD/07.  Sie hat alle und alles überlebt: viele Computer, einige Monitore und unzählige Mäuse &#8211; von diversem Dreck, Flüssigkeiten und Stürzen ganz zu schweigen. Sie war sogar dreimal in Paris. Alles, was ich je gekodet habe, ist durch sie hindurchgegangen. Vor sieben Jahren verlor sie einen ihrer Gummiständer und trägt seitem eine Prothese aus Schuhsohlenleder. Im vergangenen Dezember konnte ein vermutlicher Kabelbruch in einer Notoperation mit Kabelbinder behoben werden.</p>
<p>Jedes Jahr wird sie komplett zerlegt, ihre Tasten werden einzeln mit Seifenwasser und Nagelbürste bearbeitet, die Platine wird mit Druckluft und Staubsauger gereinigt und das Gehäuse abgewaschen. Wieder zusammengebaut, sieht sie dann jedesmal wieder aus wie neu.</p>
<p>Und jetzt ist sie 18 Jahre alt geworden.  Wenn ich eine Altersbestimmung (wie z.B. bei Hunden: 1 Menschenjahr gleich 7 Hundejahre)  machen würde, dann hätte sie inzwischen nicht nur das biblische Alter, sondern sogar das Alter der ersten <a title="ardapdia" href="http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/index.php/N%C3%BAmenor#N.C3.BAmenors_K.C3.B6nige" target="_blank">numenorischen Könige</a> weit überschritten: 720 (ich halte 1 Kalenderjahr als 40 Computerbauteiljahre für realistisch).</p>
<p>Ihr fünfpoliger DIN-Stecker steckt momentan in einem PS/2-Adapter und da es auch USB-Adapter für PS/2-Stecker gibt, hat sie gute Aussichten, geradezu unsterblich zu werden&#8230;</p>
<p>PS: Ich bin nicht der einzige, dem seine Cherry G80-1000 schon solange treu ist (oder er/sie ihr): Im Juni 2007 konnte jemand seine &#8220;nach <em>nur</em> 17 Jahren&#8221; ausgefallenen 5 Tasten <a title="Kalte Lötstelle" href="http://newsgroups.seducy.de/archiv/artikel/52745/Archiv/archiv.html" target="_blank">reparieren</a>, jemand anderes reinigt seine Tasten offenbar mit <a title="Tasten mit Ultraschall säubern" href="http://inte.soup.io/post/9413044/Hab-gerade-die-Tasten-meiner-hei-geliebten" target="_blank">Ultraschall</a>.</p>
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		<title>Http Status Code 413 und die Browser</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 17:55:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Apache]]></category>
		<category><![CDATA[Http Status Code 413]]></category>
		<category><![CDATA[LimitRequestBody]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder mal stundenlang gejagt und bei der Lösung in lautes Fluchen ausgebrochen. Das Szenario: Ein Webserver mit Apache, welcher mit einem LimitRequestBody von 10MB konfiguriert ist. Das sorgt dafür, dass der Apache z.B. den Upload einer Datei von 11MB mit dem Http Status Code 413 (Request Entity Too Large) ablehnt. Schön und gut. Im lokalen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder mal stundenlang gejagt und bei der Lösung in lautes Fluchen ausgebrochen. Das Szenario: Ein Webserver mit Apache, welcher mit einem LimitRequestBody von 10MB konfiguriert ist. Das sorgt dafür, dass der Apache z.B. den Upload einer Datei von 11MB mit dem Http Status Code 413 (Request Entity Too Large) ablehnt.</p>
<p>Schön und gut. Im lokalen Entwicklungsnetz klappt das auch alles ganz wunderbar und alle Browser zeigen das vom Apache beigefügte ErrorDocument auch brav an. Die Webanwendung im Browser kann das dann auswerten (z.B. im Title-Tag nach 413 suchen) und dem Nutzer mitteilen, dass er leider, leider das Upload-Limit ignoriert habe.</p>
<p>In der realen Welt klappt das dann nun gar nicht: Sobald der Server im bösen Internet ist, passiert folgendes: Die Browser (mit der löblichen Ausnahme von <a title="Opera" href="http://www.opera.com" target="_blank">Opera</a>) laden und laden und laden &#8211; und behaupten dann schlussendlich, dass der Server nicht erreichbar wäre (Internet Explorer, Firefox, Safari &#8211; alles dasselbe). Was passiert da? Ganz einfach: Die Browser senden ein erstes TCP-Paket, in welchem steht, dass sie 11MB hochzuladen gedenken. Der Server antwortet augenblicklich mit HTTP Status Code 413. Opera macht es als einziger richtig und bricht den Upload augenblicklich ab. Alle anderen Browser ignorieren dies völlig und senden fröhlich die <em>gesamte</em> Datei an den Server.</p>
<p>Was dann passiert, kann ich nur vermuten: Erst nachdem sie die Datei komplett an den Server gesendet haben, scheinen sie nachzuschauen, was denn eigentlich vom Server zurückgekommen ist. Ging der Upload schnell genug, bemerken sie die zunächst ignorierte Antwort offenbar doch noch und geben das beigefügte ErrorDocument aus. Dauerte der Upload etwas zu lange (vielleicht länger als die TTL der Antwort?), meinen sie, das der Server nun gar nicht reagiert hätte und behaupten &#8220;Server nicht erreichbar&#8221;.</p>
<p>Na toll.</p>
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		<title>Obama</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 16:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik und Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Es macht mich stolz auf das Land, dem ich mein Studium am John F. Kennedy Institut gewidmet habe. Wie so viele, hatte ich nicht zu hoffen gewagt, dass er es trotz der Farbe seiner Haut schaffen könnte &#8211; und die bei Afro-Amerikanern erzielten 95% Prozent schienen zunächst diese Befürchtung zu bestätigen: Natürlich spielt die Hautfarbe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es macht mich stolz auf das Land, dem ich mein Studium am John F. Kennedy Institut gewidmet habe. Wie so viele, hatte ich nicht zu hoffen gewagt, dass er es trotz der Farbe seiner Haut schaffen könnte &#8211; und die bei Afro-Amerikanern erzielten 95% Prozent schienen zunächst diese Befürchtung zu bestätigen: Natürlich spielt die Hautfarbe eine Rolle in Amerika.</p>
<p>Aber es ging gar nicht mehr um WASPs contra Afro-Amerikaner, oder Republikaner gegen Demokraten, sondern um Altes und Bekanntes und Etabliertes gegen Neues und Frisches, es ging um &#8220;Bitte nicht so weiter wie bisher&#8221;. Es ging um Hilary Clinton und John McCain gegen einen 47 Jahre alten Neuling, der vorher weder Gouverneur eines Staates, noch ein langjähriger Senator, noch überhaupt grosse Erfahrung in Washington hatte.</p>
<p>Möglicherweise wird dies als der wichtigste Beitrag von George Dubya Bush in die Geschichte eingehen: Der &#8211; vorsichtig gesagt &#8211; problematischste Präsident der Vereinigten Staaten führte Amerika derart tief in die Sackgasse des Neokonservativen Weltbildes, dass im Erschrecken über die Konsequenzen dann auch die Hautfarbe der Kandidaten keine entscheidende Rolle mehr spielen konnte.</p>
<p>Und dies ist genau das Beeindruckende: Zum ersten Mal in der amerikanischen Geschichte trat die Hautfarbe der Präsidentschaftskanditaten in den Hintergund. Ein grosser, hoffnungsvoller Moment.</p>
<p>Bin mal gespannt, was die Neocons als nächstes machen&#8230;</p>
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